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Wissenschaftliche Arbeiten:

Tobias Kurwinkel, M.A., Germanistisches Seminar der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf; Auszug aus der Dissertation: "Positives Außenseitertum: Thomas Manns Wunderkind als Geliebter Apolls"  (S. Fischer-Verlag)


Zusammenfassung:
Aufgezeigt wird, dass der kleine Kinderprotagonist "Bibi Saccellaphylacas" nicht als negative Randfigur zu sehen ist, wie sie oft im Frühwerk von Thomas Mann auftreten; im Gegenteil, mit ihm wird ein Erwählter, ein positiver Außenseiter vorgestellt. Dafür wird das zugrundeliegende System aus mythologischen Versatzstücken und Philosophemen erläutert, die sich von Friedrich Nietzsche und Richard Wagner herleiten lassen. Auf diese Weise wird deutlich, warum Thomas Mann das achtjährige "Wunderkind" mit dem "harmloseste[n] Kindergesichtchen von der Welt" als einen Geliebten des griechischen Künstlergottes Apoll präsentiert.

 

 
Dr. phil. Markus Lorenz, Institut für Germanistik der Universität Bonn; Dissertation: "Motivische Textur als ästhetische Selbstreferenr; zur Komposition von Thomas Manns Roman "Der Zauberberg", 2006.


Zusammenfassung
Vorgestellt wird, wie der Zauberberg als "Zeitroman im doppelten Sinne" zu sehen ist: einerseits "historisch" als realistisch-gesellschaftskritischer Roman, andererseits als Roman über die "reine Zeit selbst" (Th. Mann); diese Äußerung des Autors wird als Arbeits-Hypothese genutzt, um sehr genau die ästhetische Kompositionstechnik der Mann`schen Erzählkunst deutlich werden zu lassen. Dabei geht es insbesondere darum, den "musikalisch-ideellen Beziehungskomplex" literaturwissenschaftlich vertieft zu erhellen.

Die Dissertation ist hier online veröffentlicht.

 

Ursula Erichsen: Klangchiffren und Schmetterlinge: Robert Schumann in Thomas Manns Doktor Faustus - eine Nachlese. In: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 44 Bd., S. 271 - 287 [2003].

Zusammenfassung:
Die Miszelle versucht, die Rolle Robert Schumanns als eines der Vorbilder für Adrian Leverkühn in den Bedeutungszusammenhang des Romans zu stellen. Dabei werden biographische und musikalische Einzelmotive bei beiden Komponisten verglichen, dem fiktiven und dem historischen.
Mit Quellenmaterial zur Entstehung des "Doktor Faustus"
und zu Robert Schumann werden die Zusammenhänge belegt.

 

 

Artikel in Zeitschriften, Magazinen etc.:

Sonja Wissmann: Ein Porträt von Golo Mann. Der streitbare Historiker und Publizist. 2009. Der Artikel ist unter diesem Link zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ortsverein BonnKöln der Deutschen Thomas Mann Gesellschaft
info@thomasmann-bonnkoeln.de