BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wp-events-plugin.com//7.2.3.1//EN
TZID:Europe/Berlin
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VEVENT
UID:30@thomasmann-bonnkoeln.de
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20181107T200000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20181107T200000
DTSTAMP:20250624T122759Z
URL:https://thomasmann-bonnkoeln.de/termine/prof-dr-hans-vaget-northampton
 -usa-die-maske-mahlers-thomas-mann-und-gustav-mahler-im-lichte-neuer-quell
 en/
SUMMARY:Prof. Dr. Hans Vaget\, Northampton/USA: "Die 'Maske Mahlers'\, Thom
 as Mann und Gustav Mahler im Lichte neuer Quellen"
DESCRIPTION:Prof. Dr. Hans Vaget\, Northampton/USA\n\nin Kooperation mit de
 r Buchhandlung Böttger\n\nDie "Maske Mahlers"\, Thomas Mann und Gustav Ma
 hler im Lichte neuer Quellen\n20.00 Uhr\, Buchhandlung Böttger\, Thomas M
 ann-Straße 41\,  53111 Bonn\nAnmeldung: buchhandlung-boettger@t-online.d
 e\, 0228-3502719\n\nDie “Maske Mahlers”\,\n\nThomas Mann und Gustav Ma
 hler im Lichte neuer Quellen\n\nDer jüngst veröffentlichte\, einzige Bri
 ef Mahlers an Thomas Mann wird mit etlichen Passagen einer weiteren neuen 
 Quelle\, den Tagebüchern Hedwig Pringsheims\, punktgenau ergänzt. Die so
 weit dramatisch verbesserte Quellenlage gibt eine Grundlage dafür\, die B
 eziehung Thomas Manns zu Gustav Mahler über den Tod in Venedig hinaus im 
 Ganzen zu werten:\n\nWesentlich ist dabei\, dass die Konturen einer geisti
 gen A finität sichtbar gemacht werden können\; eine Vermittlung hat dabe
 i Klaus Pringsheim geleistet\, der als Assistent Mahlers in dessen letztem
  Jahr als Direktor der Wiener Hofoper tätig war und seinem Schwager Thoma
 s erkennen ließ\, inwieweit das Werk Mahlers mit dem demokratischen und k
 osmopolitischen Geist der Weimarer Republik kompatibel ist.\n\nPressestimm
 e:\n\nDie Besprechung der Veranstaltung im General-Anzeiger Bonn "Die Mask
 e Mahlers in Venedig. Hans Rudolf Vaget in der Buchhandlung Böttger" von
  Ulrike Strauch finden Sie hier:\nDie Maske Mahlers in Venedig.\n\n 	Hans 
 Rudolf Vaget in der Buchhandlung Böttger\n\nVON ULRIKE STRAUCH\n\nDas Sch
 iff-schiebt sich in den Mor­gendunst über der Lagune. An Bord des Dampfe
 rs mit rauchendem Schlot schaut der Komponist Gus­tav von \,Aschenbach - 
 im Mantel und mit einem Schal vor der Kälte geschützt - in die Weite. W
 äh­rend das Adagietto aus Mahlers fünfter Sinfonie bereits ahnen lässt
 \, dass der Plan des Reisenden\, die berufliche und private Krise daheim i
 n München an einen paar freien Tagen hinter sich zu lassen\, zum Scheiter
 n verurteilt ist.\n\nMit dieser Szene hat der italie­nische Regisseur Luc
 hino Visconti 1971 Filmgeschichte geschrieben und der in den 1960er Jahren
  ein­setzenden Mahler-Renaissance Bilder geschenkt\, die sowohl' dem Diri
 genten und Komponisten als auch dem Autor der 1911 erschie­ nenen Novelle
  "Tod in Venedig" bis heute zur Ehre gereichen.\n\nHätte Thomas Mann dies
 e Re­naissance mit einem Essay berei­chert? Eine reizvolle Frage. Doch a
 uch Hans Rudolf Vaget - emeritierter Germanist in den USA und Mitherausgeb
 er der Großen kommentierten Thomas-Mann-Ausga­be bei S. Fischer - kann d
 arauf nur spekulativ antworten. Tatsache al­lerdings ist\, dass seine eig
 enen Ausführungen unter dem Titel „Die Maske Mahlers - Thomas Mann und 
 Gustav Mahler im Lichte neu­er Quellen" am Mittwochabend tn der Buchhandl
 ung Böttger wie eben solch ein Essay klangen.\n\nHuldigung an einen verwa
 ndten Geist\n\nZweifelsohne ein Höhepunkt in der nunmehr zehnjährigen Zu
 sam­menarbeit des Örtsvereins Bonn­ Köln der Deutschen Thomas­ Mann-G
 esellschaft und der Buch­handlung\, deren Adresse gar nicht besser hätte
  gewählt sein könnte. Anlass dazu gab ein erst vor Kur­zem entdeckter B
 rief Mahlers an den Autor der "Buddenbrooks". Dieser hatte ihm nach der Ur
 auf­führung der achten Sinfonie am 12. September 1 10' ein Exemplar sei
 ­ nes neuen Romans „Königliche Hoheit" samt einen formellen Hul­digun
 gsbrief geschickt. Adressiert an den ebenso gefeierten wie von antisemitis
 chen Kreisen offen an­ gefeindeten Musiker\, in dem .sich \,der ernsteste
  und heiligste künst­lerische Wille unserer Zeit" ver­körpere.\n\nMann
 \, der daheim an seinem Schreibtisch in München selbst al­lerlei Ehrgeiz
  entwickelte\, empfand Mahler als geistesverwandt. Noch solch ein „Moral
 ist der Leis­tung"\, der von Freunden als lie­benswürdig und warmherzig
  cha­rakterisiert  wurde\, sich am Diri­gentenpult aber in einen Despot
 en verwandele. Sein Dankesbrief ist herzlich. Dass er die „Königliche H
 oheit" je gelesen hat\, gilt - so Va­get - allerdings als unwahrschein­l
 ich. Doch spielt dies für Leser und Musikliebhaber noch eine Rolle? Die V
 erbindung steht\, Schwarz auf Weiß seit Erstauflage der Novelle. Fehlt ei
 gentlich nur noch Vagets Aufsatz zum Nachlesen und Ver­tiefen.\n\n 	HansR
 udolfVaget: Seelenzau­ber\, Thomas Mann und die Musik\,\n\n. 512 s.\, 22\
 ,90 Euro
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://thomasmann-bonnkoeln.de/wp-content/uploa
 ds/2025/04/52061302.jpg
CATEGORIES:Veranstaltung
END:VEVENT
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20181028T020000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
END:VCALENDAR