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SUMMARY:Prof. Dr. Irmela von der Lühe\, Freie Universität Berlin: "Ein "s
 pleeniges Epos? Thomas Manns Tetralogie Joseph und seine Brüder zwischen 
 Mythos und Zeitgeschichte"
DESCRIPTION:Prof. Dr. Irmela von der Lühe\, Freie Universität Berlin\nin 
 Kooperation mit der Buchhandlung Böttger\n"Ein "spleeniges Epos? Thomas M
 anns Tetralogie Joseph und seine Brüder zwischen Mythos und Zeitgeschicht
 e"\n20.00 Uhr\, Buchhandlung Böttger\,\n\nThomas Mann-Straße 41\, 53111 
 Bonn\n\nAn keinem seiner großen Romane hat Thomas Mann so lange gearbeite
 t wie an seinem „epischen Monstrum“\, der Tetralogie „Joseph und sei
 ne Brüder“\; mit den in diesem Jahr erschienenen Kommentaren (J. Assman
 n/D. Borchmeyer) sind wir umfassend und detailliert über die Textgenese u
 nd über die Wirkungsgeschichte des Werkes informiert.\n\nDie Entstehungsz
 eit beläuft sich auf 16 Jahre\, der Publikationszeitraum umfasst die Jahr
 e 1933–1943. Große zeitgeschichtliche Zäsuren bestimmen Entstehung und
  Rezeption des Romans: Der Untergang der Weimarer Republik\, die „Machte
 rgreifung“ der Nationalsozialisten\, der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs
 . In persönlicher Hinsicht: Thomas Manns Exil zunächst in der Schweiz\, 
 dann in den USA\; dort zunächst in Princeton\, später in Kalifornien. Mi
 t dem letzten Band „Joseph der Ernährer“ legt Thomas Mann seine erste
  große literarische Arbeit vor\, die im neu erbauten Hause in Pacific Pal
 isades fertig gestellt wurde.\n\nIn vielerlei Hinsicht wird der 2000seitig
 e Roman über die biblischen Urväter zum Spiegel der Zeitgeschichte im Me
 dium des Mythos. Stets hat Thomas Mann betont\, dass es darum gehen müsse
 \, dem „intellektuellen Fascismus den Mythos weg(zu)nehmen und ihn ins H
 umane um(zu)funktionieren“. Eben dies geschieht durch die Figurengestalt
 ung\, durch die Erzählweise\, schließlich durch direkte zeitgeschichtlic
 he Bezüge. So trägt „Joseph\, der Ernährer“ Züge des amerikanische
 n Präsidenten Roosevelt.\n\nAn ausgewählten Beispielen wird der Vortrag 
 einerseits die kompositorische Gesamtanalage der Tetralogie veranschaulich
 en und andererseits die Konstellation zwischen Mythos und Zeitgeschichte e
 rhellen (v. d. Lühe).
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